Einer fehlt

Bei aller Freude über die derzeitigen Erfolge im sportlichen Bereich, trübt ein Ereignis ganz gewaltig die Stimmung im Hainsberger Sportverein. Nach langer schwerer Krankheit hat ein Urgestein des Hainsberger Fußballs den Kampf gegen den Krebs verloren und ist am 1. Oktober viel zu früh von uns gegangen.

Steffen Hommel, wer kannte ihn eigentlich unter seinem richtigen Namen? In Hainsberg war er einfach „Nemo“.
Seit der Wiederbelebung des Hainsberger Männerfußballs Anfang der achtziger Jahre war er dabei. Anfangs noch als Spieler, wie viele gegnerische Stürmer sind eigentlich an ihm abgeprallt, wenn er das Hainsberger Tor abschirmte? Später dann über zwanzig Jahre als Mannschaftsleiter der „Zweiten“. Mit seiner unnachahmlichen Art schaffte er es immer wieder die Stimmung im Team oben zu halten. Ob es, wie in den Anfangsjahren noch seine ehemaligen Teamkameraden waren oder im Laufe der Zeit dann die nächste Generation an Spielern, mit allen hatte er ein sehr gutes Verhältnis. Was wohl auch an seiner ehrlichen und direkten Art lag mit der er seinen Mitmenschen begegnete.
Doch nicht nur im sportlichen Bereich, sondern auch im Vereinsleben allgemein wird er sehr fehlen. Er scheute sich nie etwas anzusprechen was in seinen Augen schief lief und sorgte so immer wieder für ehrliche Diskussionen über alle möglichen Themen. Vor allem wird uns aber auch sein spezieller Humor fehlen, der ihn so sympathisch machte und im Laufe der Jahre für unzählige Lacher sorgte.

Nun da ihn der Fußballgott zu sich berufen hat, er brauchte wohl einen neuen Mannschaftsleiter, werden wir im Laufe der Zeit erst merken wie sehr er uns fehlt. Es fehlen die Worte um zu beschreiben wie sinnlos das einfach ist oder um es mit Nemo´s Worten zu sagen: „Alles Birnensuppe“.