Wernesgrüner Sachsenpokal | 2. Hauptrunde

21.08.2016
Hainsberger SV - SG Crostwitz
5:2 (0:1, 1:1) n.V.

Hainsberg mit dem längeren Atem

In der zweiten Hauptrunde des Sachsenpokals war mit der SG Crostwitz der Kreismeister Westlausitz und somit Aufsteiger in die Landesklasse Ost, in Hainsberg zu Gast. Von der Papierform her befinden sich die beiden Teams also auf Augenhöhe und so ausgeglichen lief die Partie dann lange Zeit auch ab. Im ersten Spielabschnitt bekamen die Zuschauer nicht allzu viel Erwähnenswertes zu sehen. Beide Abwehrreihen hatten die Lage gut im Griff, sodass es kaum zu nennenswerten Torgelegenheiten kam. Hainsberg insgesamt zwar mit mehr Offensivaktionen aber eben viel zu unpräzise agierend um zu einem Treffer zu kommen. Ähnlich die Gäste, allerdings mit dem entscheidenden Unterschied das sie zumindest einmal einen Angriff erfolgreich abschließen konnten als Radim Vechet, nach einer Flanke von rechts, per Kopf erfolgreich war. Nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst einmal nicht viel. Hainsberg zwar weiter mit mehr Spielanteilen aber weiter nicht zwingend genug um zum Erfolg zu kommen. So war es dann eine Standardsituation die den Hainsberger Ausgleich ermöglichte. Paul Fleischer schlägt einen Eckball flach in den Crostwitzer Strafraum, wo der Hainsberger Torjäger Marian Weinhold zur Stelle ist und den Ball im Tor unterbringt. So lief es dann auf eine Verlängerung hinaus, zu der es dann aber fast doch nicht gekommen wäre als die Gäste in der Nachspielzeit noch einmal einen Freistoß zugesprochen bekamen, der von ihrem Spielertrainer Pavel Runt an den Hainsberger Pfosten befördert wurde. Hier hatten die Gastgeber dann das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite. Gleich zu Beginn der Verlängerung war es dann aber doch passiert. Diesmal hatte Pavel Runt mehr Glück und brachte seine Mannschaft erneut in Front. Hainsberg zeigte sich jetzt kurz geschockt und brachte in der ersten Hälfte der Verlängerung nicht mehr allzu viel zustande. Die letzten 15 Spielminuten standen dann aber gänzlich im Zeichen der Gastgeber, die nun, auch aufgrund der größeren Kraftreserven, wesentlich zielstrebischer agierten und die Partie noch klar zu ihren Gunsten entschieden. Zuerst war es wieder Marian Weinhold der, diesmal per Strafstoß, den Ausgleich erzielte bevor Markus Weise, mit einem Heber und Marcel Reck per Flachschuß das Spiel entschieden. In der Schlussminute dann noch der fünfte Hainsberger Treffer resultierend aus einem Eigentor des Crostwitzers Pascal Gries, der bei einem Rettungsversuch den Ball unglücklich ins eigene Tor bugsierte.

Torfolge: 0:1 Radim Vechet (34.); 1:1, 2:2 Marian Weinhold (74., 108.); 1:2 Pavel Runt (93.); 3:2 Markus Weise (111.); 4:2 Marcel Reck (116.); 5:2 Pascal Gries (120. Eigentor)

Zuschauer:  41             Gelb: 3/1

HSV spielte mit: Lohse – König(60. Nickel), Balatka, Marques, Wirth – Schur, Null(95.Heera), Zieger(55. Fleischer) – Weinhold, Weise